Contergan – Die Suche nach der Wahrheit VI

Nun füge ich hier weitere Lesequellen an.

Contergan / Thalidomid: Ein Unglück kommt selten allein, von Catia Monser, Eggcup-Verlag, Düsseldorf, ISBN 3-930004-00-3

Mit viel Glück konnte ich es noch erhalten. Es ist ein weiteres Buch der Gruppe „muss man gelesen haben“, um die Thalidomid-Schädigungen sowie den Skandal zu verstehen.

Eine Webseite mit guten Informationen ist das Deutsche Institut für Menschenrechte.

Diese Webseite mit den pdf-Dateien unter Menschenrechtsinstrumente/Vereinte Nationen/Menschenrechtsabkommen/Sozialpakt erscheint mir nicht nur für Behinderte von Interesse zu sein.
Ebenso kann man sich über den Zivilpakt sowie die Behindertenrechtskonvention informieren.
Dort gibt es weitere Informationen über das EU-Recht zu lesen.
Des weiteren sind Links zu den verschiedensten Institutionen sowie den zuständigen Ministerien enthalten.

Contergan – Die Suche nach der Wahrheit – Teil V

Zur weiteren Aufklärung über den Umgang mit Contergan sind auch die folgenden Bücher hilfreich.

Pharmacopolitics Drug Regulation in the United States and Germany, von Arthur A. Daemmrich, The University of North Carolina Press Chapel Hill and London, ISBN 0-8078-2844-0

Heroin und Contergan, Crisis Managment at Bayer and Grünenthal, Research Paper, von Margarita Russeva, Grin Verlag Nr. V117487, ISBN 978-3-640-19714-9

Der Contergan-Fall: eine unvermeidbare Arzneimittelkatastrophe? Zur Geschichte des Arzneistoffs Thalidomid, von Beate Kirk, Greifswalder Schriften zur Geschichte der Pharmazie und Sozialpharmazie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, ISBN 3-8047-1681-4

Beate Kirk trägt in diesem Buch die wichtigsten Daten zusammen. Ein Buch, welches das Zusammenspiel von Wirtschaft, Politik und Justiz rund um den Wirkstoff Thalidomid darstellt.

Die von mir bisher genannten Quellen zeigen eindeutig auf, dass die Contergan-Katastrophe vermeidbar gewesen wäre. Die Übernahme von Verantwortung für die daraus entstehenden Folgen, bezüglich der Lebensbeeinträchtigungen bis hin zum Tod von Menschen, werden dabei von der Wirtschaft gerne abgeschoben.
Ebenso zeigt sich hier, dass die seinerzeit verantwortlichen Politiker den Gesundheitsschutz der Bevölkerung hinter den Interessen der Wirtschaft eingeordnet haben.
Ein Schlaglicht auf die Justiz zeigt der Einstellungsbeschluss im Strafprozess auf.
Es ist im Umgang damit vieles unternommen worden, damit sich der Grundsatz erhält: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert!

Contergan – Die Suche nach der Wahrheit – Teil IV

Hier nun die Fortsetzung der Linksammlung.

Contergan

Die unendliche Geschichte

Contergan: Ursache der Fehlbildungen entdeckt
Identification of a Primary Target of Thalidomide Teratogenicity

Contergan durch Anti-Angiogenese teratogen

Contergan-Skandal

Contergan-Skandal bei Wikipedia mit vielen weiteren Links.

Die nächsten Web-Links führen zu den gesetzlichen Regelungen, welche allerdings hier nicht in ihrer Gesamtheit aufgeführt werden.
Die einzelnen Gesetze können über den Bürgerzugang beim Bundesanzeiger Verlag eingesehen werden.

Eine weitere Informationsquelle ist Deutscher Bundestag.
Meine gespeicherten Links funktionieren jedoch nicht mehr, sodass ich hier komplett neu suchen muss. Zur Begründung folgendes Zitat der aufgerufenen Webseite:

404 Seite nicht gefunden

Leider gibt es die von Ihnen aufgerufene Seite nicht.

Die Internetseiten des Deutschen Bundestages wurden vollständig überarbeitet und am 12. August 2009 freigeschaltet. Gegebenenfalls sind die Verweise von Suchmaschinen auf bundestag.de noch nicht aktualisiert. Möglicherweise wurde die Datei, nach der Sie suchen, nur umbenannt oder verschoben. Die Inhalte wurden nicht gelöscht.

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Eine weitere Informationsquelle ist Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Dieses ist der direkte Link zur Webseite: Soziales – Contergan.

Zum Schluss noch ein Hinweis auf ein interessantes Buch mit dem Titel:
Mord durch Tabletten. Der Fall Contergan, von Klaus Huhn, SpotLess Verlag, Nummer 226, www.edition-ost.de, ISBN 978-3-360-02024-6.
Darin tut sich eine weitere Suchquelle auf und zwar im Archiv des Ministeriums für Arbeit und Gesundheit der DDR, denn in der DDR hat man die Einfuhr des Medikamentes strikt unterbunden.
Eine deutsch-deutsche Geschichte mit zum Schluss sehr spannendem Ausgang über die wirtschaftlichen pharmazeutischen Verflechtungen.

Ein weiteres Buch:
Am Menschen getestet! Wie die Pharmaindustrie die Ärmsten der Welt für Medikamententests missbraucht, von Sonia Shah, Redline Wirtschaft, ISBN 978-3-636-01561-7

Vielleicht sammele ich demnächst nicht mehr nur die Informationsquellen, sondern schreibe selbst ein Buch darüber, wie es der Pharmaindustrie und Ärzten gelang, meine Mutter in ihrem Leben gleich dreimal zu treffen. Das erste Mal davon mit dem Ergebnis, dass ich mit meiner Contergan-Schädigung geboren wurde.