Nach langer Zeit…

bin ich hier zurück. Einige meiner alten Beiträge sind jetzt wieder online gestellt.

Dabei ist auch meine alte kleine Phantasie – Geschichte über die Zukunft. Wie weit alles sich in den letzten Jahren entwickelt hat, finde ich schon erstaunlich.

https://elkes-welt.malfun.de/2005/07/26/eine-kleine-phantasie-geschichte-fur-die-zukunft/

Außerhalb der Vorstellungskraft hat eine riesige Migrationswelle und so etwas ominöses aus China gelegen.

Jetzt hoffe ich nur und bete auf Hilfe aus der oberen Sphäre und den beiden Präsidenten Trump sowie Putin, um alles zu überstehen.

Zu der oberen Sphäre gibt es hier viel zu lesen https://christ-michael.net/ .

Was ist das ????

…fragt man sich. Hier waren immer verschiedene Beiträge zu lesen, welche über meine Hobbys und Interessen informierten.

Nun haben es die Politiker geschafft, dass es eine Kunst wird überhaupt noch etwas zu sagen, schreiben oder bildlich zu zeigen.

Die Entrechtung und Enteignung des kleinen Bürgers durch Vorspreschen deutscher Politiker mit nationaler Gesetzgebung bzw. durch die Hintertür über andere Instituionen wie EU zu spielen ist unverschämt und entspricht nach meiner Auffassung auch nicht mehr den Artikeln 1 bis 20 in unserem Grundgesetz.

Dazu braucht man sich zum Bespiel nur die Veränderungen im Sozialrecht, Arbeitsrecht, Eigentumsrecht, Bankenrecht und nun bezüglich der freien Meinungsäußerung genauer ansehen.

Es ist einfach gegen Diktaturen zu klagen wegen Nichtbeachtung der Menschenrechte!

Es ist aber genauso einfach sich ähnlich in einer Demokratie zu verhalten, in dem man den gesetzgeberischen Spielraum ausnutzt und die Schutzfunktionen im bestehenden Recht aufgibt und nur einseitige Rechtsansprüche zulässt, die eine Minderheit zur Machtübernahme begünstigt. Politiker zeigen sich seit Jahren als beliebige Mithelfer dabei.

Das hatten wir in Deutschland schon einmal mit historisch bekannten katastrophalem Ausgang!

In den neuen Bundesländern können die Betroffenen davon berichten wie es weiterging unter einem anderen Regime. Mir graut davor, dieses nun in ähnlicher Weise hier unter einer angeblich doch so freien demokratischem Regierungsform zu erleben.

Ich frage mich, ob Politiker sich überhaupt ihrer Verantwortung bewusst sind und erst ihre Aufgaben des Nachdenkens über die Auswirkungen gründlich nachkommen bevor sie Entscheidungen treffen, die nur einseitige Vorteile beinhaltet, die Mehrheit aber drangsaliert, nach meiner Einschätzung!

Bis auf Weiteres wird auf dieser Webseite nichts hinzugefügt. Dafür bitte ich um Verständnis, denn unter den gegebenen Umständen erscheint es mir kaum abschätzbar, welche Risiken sich auftun. Eine kleine selbst erstellte und finanzierte Webseite von Fairylane sagt Tschüß!

Sponsoring oder „Datenverkauf“ ?

Durch einen netten Hinweis ist mir der Artikel

ein ltd. städt. Mitarbeiter: „Auch eine Behörde lebt vom Sponsoring!“

unter die Augen gekommen.

Wer dem Link folgt, kommt über weitere im Artikel aufgeführte Links zu nicht uninterressanten Inhalten.

Es ist zwar Karnevalszeit, und die Bürger werden über die Nachrichten mit netten Informationen von nicht unbedingt legalen Daten-Kontrollen oder -Erhebungen bei Großunternehmen versorgt, aber dass sich nach Lesen des Artikels hier nun auch unsere Stadt mit Sponsoring einreihen möchte, ist aus meiner Sicht nicht nachzuvollziehen. Einfach erschreckend.

Worum geht es also konkret?
Wer heiraten möchte muss ein Aufgebot bestellen. Diese Daten der Hochzeitstermine werden dann öffentlich ausgehängt. Soweit ist alles okay. Doch die Weitergabe an ein Foto-Unternehmen (aus Köln?) stimmt mich arg bedenklich. Auch wenn eine „Behörde leben muss“, dafür zahlen die Bürger ja Steuern, Abgaben oder Gebühren. Dieses auch nicht zu knapp!

Warum, frage ich mich, muss dann ein „Sponsoring“ durch ein auswärtiges (Kölner?) Unternehmen erfolgen? Es gibt auch in unserem Städtchen Fotografen, welche Brautpaare fotografieren würden. Ganz ausgestorben ist dieses Gewerbe ja wohl noch nicht, wie im oben genannten Artikel nachlesbar ist.

Bei dem momentanen „Daten-Karneval“ ist Datenschutz bzw. sorgfältiger Umgang mit diesen wohl nirgendwo mehr gegeben.

Mein Fazit deshalb hier zum Schluß:
Deutschland ist im Datenfluss!
Von überall kommen sie her und gehen überall hin,
Bürger sei auf der Hut,
hüte deine Daten selber gut.

Update:
Habe mir erlaubt einmal mit googlen einige weitere Infos zu finden. Hier ein Ergebnis der Stadt Oldenburg (Oldb) ein Vertrags-Entwurf in pdf-Format.

Liest sich doch wie ein Exclusiv-Vertrag für einen Fotografen. Ob sich die Brautpaare dieses aber auch selbst so vorstellen bzw. wünschen, fragt man sich dann doch. Ist es doch ihr ganz besonderer Tag. Da ist „Abzocke“ durch „Sponsoring“ wohl nicht gefragt, eher die Erfüllung ihrer Wünsche und Vorstellungen. Einschließlich eines Fotografens ihres Vertrauens.

Ein weiteres Ergebnis: Auch in der Stadt Sebnitz gibt es auf Wunsch einen Fotografen.

Da stellt sich die Frage: Übernehmen jetzt die Standesämter einen „Rundum-Sorglos-Service“, der eigentlich sonst von anderen privaten Unternehmen angeboten wird?

Update 24.02.2009:
Am heutigen Tag gibt es in der Neuen Westfälischen dazu einen Artikel unter dem Titel: Exklusiv-Vertrag ärgert Fotografen Untertitel: Stadt sieht sich im Recht.

Nach dem Lesen stellt sich für mich immer noch die Frage nach der Wettbewerbsgerechtigkeit. Ist durch dieses „Sponsoring“ nicht doch ein Nachteil für alle anderen Mitbewerber gegeben?
Bis zum Einfall mit dem „Sponsoring“ galt doch für alle Interressierten, dass sie diese Informationen sich selbst besorgen mußten.
Darf der Staat oder hier speziell eine Kommune einen Datensatz über einen Termin verkaufen – wie andere Unternehmen mit freizugänglichen Daten handeln?
Es soll sich lt. dem verlinkten Artikel ja nicht um die Namen der Personen handeln, sondern lediglich über den Termin der Veranstaltung.

Angeblich sollen die Brautpaare bisher mit dem Ergebnis zu frieden sein, wird im Artikel berichtet. In den Internet-Foren (verlinkt auf dieser Seite) werden jedoch gegenteilige Darstellungen vorgebracht.

Wenn man sich vorstellt, dass nicht nur ein „Sponsoring“ sondern mehrfach an Fotografen die Daten gegen Entgelt gegeben würden, dann könnte man es sich am „schönsten Tag des Lebens“ wie einen Auflauf von Paparazzi vorstellen, von denen jeder den Fotografen-Auftrag vom Brautpaar zu ergattern versucht.
Einen „Spaziergang“ durch ein solches Spalier mit gleicher Frage: „Darf ich Sie fotografieren?“ stelle ich mir allenfalls nervig vor. Das wäre meines Erachtens alles andere als ein Service.