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Eine neue Puppe zieht ins Puppenzimmer ein

Hier möchte ich Euch über meine neue Künstlerpuppe berichten, die ich gestern erhalten habe.

Eigentlich hatte ich gehofft, dass ich dieses Mal den Postboten klingen höre. Doch wieder einmal sollte es nicht sein. Als ich in die Küche kam, lag dort auf meinem Platz die kleine Puppe mit ihren Sachen. Habe sie ins Puppenzimmer gebracht, dass früher das Kinderzimmer war, um Euch Fotos zeigen zu können.

Hier nun die Bilder:

Der Inhalt des Paketes
Warum Ersatzmaterial?
Das mitgebrachte Paket, zauberhaft der Karton
Hier habe ich den Deckel geöffnet und wie schön ist das denn? Das Buch oben gehört nicht dazu.
Diese beiden kleinen Kartons sind dem großen entnommen.
Der Inhalt des rechten kleinen Kartons: ein Nuckel, ein Duftkissen mit Rosen bestickt und ein Einteiler
Der Inhalt des zweiten kleinen Päckchens: zwei Windeln und ein gestricktes Höschen
Hier nun das dazugehörige Oberteil
Ein weiteres Jäckchen
Ein toller Strampler mit Herz
Ein weiterer Strampler mit kleiner Rüsche und kleinen blauen Herzen
Näheres zur kleinen Maus

Ich wurde bei der Bestellung nach ihrem Namen gefragt und Viktoria erschien mir passend für das kleine zierliche Frühchen. Nun folgen die Bilder von Viktoria.

Eingeschlagen in eine wunderschöne Decke und mit einem Rosensträuschen
Hier nun ausgewickelt
Ein Blick auf das Füßchen
Nun das andere Füßchen
Beide kleinen Füßchen, mal ein Zentimetermaß angelegt zum Einschätzen der wirklichen Größe, niedlich

Die kleinen Falten sowie die Bemalung finde ich einfach klasse gelungen.

Nun das Mützchen ab und einen Blick auf den kleinen Kopf, der gut gewichtet ist
Einmal eine Seitenansicht auf das Köpfchen. Feine Haare, feinste Bemalung und dann dieses Öhrchen

Sie ist doch nicht Mr. Spock aus Startreck. Aber zuckersüß finde ich sie. Wunderschön ausgeformt die Vertiefungen, sodass man schon Ohrenreiniger braucht, wenn sich da mal was hereinsetzt. Die Wimpern und Augenbrauen sind ganz toll gemacht.

Diese kleine Bauchplatte mit sehr schöner Bemalung liegt lose auf dem Stoffkörper und wird durch die Windel gehalten

In der Aufregung habe ich glatt vergessen Bilder von den Händen zu machen.

Nun ein Blick auf den Rücken. Was ist da los?

Upps, den roten Streifen sollte ich wohl entfernen und sie wieder auf den Rücken legen. Also los… warten, warten…. leider nichts zu bemerken bzw. sehen. Viktoria liegt so ruhig da wie jede andere Puppe auch. Also auf nach unten in die Küche und wieder einmal meinen Mann um Hilfe gebeten.

Er fragt erstaunt: „Was soll sie denn machen? „Schreien oder brabbeln?“ „Nein, weder schreien noch brabbeln. Atmen soll sie. Der Bauch soll sich so leicht auf und ab bewegen!“, antwortete ich. Er kam mit hoch und dann wurde nach der Batterie geguckt. Also Watte weg und die Batterie raus und wieder eingesetzt. Immer noch nichts wahrzunehmen. Also Batterie tauschen. Wieder runter in die Küche, im Batterievorrat nach einer dicken Monozelle gesucht. Aber keine da.

Nach dieser Trimm-Dich-Runde von Treppauf und -ab die kleine Viktoria wieder angezogen.

Im Kinderwagen kann sie sich nun vom Stress erholen

Der kleine Joel hat ihn für Viktoria freigemacht und liegt nun im Kinderbett neben Emma.

Und ich muss das alles auch erst einmal verarbeiten. Ob der Mechanismus funktioniert und mir gefällt kann ich nur mit einer neuen Batterie testen. Dieses ist dann am nächsten Tag erfolgt. Eine neue Batterie eingesetzt…. und es funktioniert. Doch was klingt da wie ein Mahlstein oder reibende Zahnräder? Argh, das Motorengeräusch. Es passt zu meiner Eisenbahn, aber bei einem Püppchen nicht so gut. Jetzt stehe ich da vor der Frage, will ich Atembewegung mit Motorengeräusch oder nicht. Wenn es nicht gefällt kann man diesen Mechanismus heraus nehmen und den Freiraum mit dem Ersatzmaterial auffüllen. Das ist auch die Lösung für das kleine Päckchen vom ersten Bild. Dieses werde ich auch machen. Also wird morgen der Austausch erfolgen. Dann nähe ich auch die noch offene Naht zu.

Diese kleine Viktoria habe ich, wie alle anderen Rebornpuppen auch, ins Herz geschlossen. Sie ist der Bausatz  TwinB von Bonnie Brown und rebornt hat sie Mandy Lange.

 

Mein Kinderzimmer mit Rebornpuppen

Am liebsten hätte ich beim Titel schon das Wort Rebornpuppen durch Künstlerpuppen ersetzt.

Die Herstellung einer solchen Puppe wird von bis zu zwei Personen durchgeführt. Zu Beginn werden die einzelnen Puppenteile modelliert sowie aus Vinyl oder Silikon erstellt. Danach erfolgt die Färbung und der Zusammenbau. Den zweiten Schritt bezeichnet man als Rebornen. Dabei wird auf eine möglichst reale Nachahmung eines Babys geachtet.

Wie unterschiedlich solch eine Nachahmung sein kann, ist an den verschiedenen Puppen erkennbar, wenn man sie direkt ansieht oder anfühlt.

Leider lassen sich diese Feinheiten auf den Bildern nur schwer erfassen. Bessere, genauere Feinansichten auf den Fotos hoffe ich mit einer anderen Kamera zu erreichen. Hier zeige ich nur mal einen groben Überblick. Damit es nicht nur eine Bilderfolge wird, gebe ich noch eine kleine Kommentierung dazu.

Als erstes ein Blick auf die Wippe. Sie ist verstellbar von der Liegeposition bis zur Sitzposition.

Darin befindet sich „klein Willi“. Dieses ist sein Name, den er bereits von Linda Scherer erhalten hat.

So schaut er aus:

Ein Blick nach dem Motto: „Mama, ich hab die Hose voll!“

„Ich freue mich über mein Schäfchen!“, könnte man beim Anblick der im Kinderbett sitzenden Maizie denken. Es ist der Bausatz Maizie von Andrea Arcello.

Neben ihr liegt friedlich dreinschauend meine Emma. Es ist der Bausatz Lindea von Gudrun Legler. Rebornt hat sie Silke Dentgen.

Maizies Bruder Moritz, dem der Schalk aus den Augen blickt, ist noch in seiner Tragschale beim „Guten Geist aus dem Hintergrund“, der sich ansonsten liebevoll um den Server kümmert auf dem diese Webseite ist. Die beiden, Maizie und Moritz erinnern doch sehr an „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch. Ich hoffe sie machen nicht so viele Streiche.

Im Korbkinderwagen, der sich super schauckeln lässt, liegt der kleine friedlich schlafende Joel. Es ist der Bausatz „Ann-Jolie“ von U.L. Krautter.

Ebenso ruhig schlafend liegt Marybelle in ihrem Stubenwagen. Sie ist ein Silikonbaby von Petra Seifert. Sie kann ihren Schnuller in den Mund nehmen, doch gelingt es mir nicht immer so leicht. Aber sie schläft auch ohne ihn.

Ein Zwillingspäärchen, dass einem echten Baby noch ähnlicher ist, darf in der Sammlung nicht fehlen. Sie kamen mit den Namen Lena und Lina von Montse Cuadro hergestellt und rebornt. Sie besitzen die Möglichkeit des normalen Fläschchen trinken, was dann zu einer nassen Windel führt. Bei mir heißen sie jedoch Lotte und Luise. Das doppelte Lottchen von Erich Kästner und die preußische Königin Luise kamen mir bei der Suche nach Namen mit L am Anfang in den Sinn.

Sie liegen in einem 7 in 1 Kinderbettchen, welches hier nur kreisrund aufgebaut ist.

Bei der Ankunft des Paketes konnten es die Männer nicht abwarten bis ich aus den Träumen erwachte und mussten es gleich öffnen. So fand ich alle Sachen, die die beiden mitbrachten, sauber aufgetürmt auf meinen Platz am Küchentisch. Die beiden Puppen waren jedoch wieder verhüllt in ihren Decken. Die Spannung auf das Aussehen wollten sie mir lassen.