„Hosen runter“ bei allen Banken – Keine „Verarsche“ mehr!

Wenn, wie Spiegel-Online berichtet, die Hypo Real Estate nach einer Prüfung durch Fachleute der Deutschen Bank nun bis zum Jahresende ein Loch von 50 Milliarden Euro und bis Ende 2009 bis zu 100 Milliarden Euro an Finanzierungslücke aufweist, dann können einem jeden Bürger dieses Staates schon die „Haare zu Berge“ stehen.

Wo endet das alles noch?

Dass die Bundesregierung hier eingreifen muss, wird deutlich, wenn man sich den Bericht der Depfa vom März 2008 ansieht. Es gibt leider keine andere Wahl ohne einen internationalen Crash auszulösen.

Es bleibt meines Erachtens wohl nur die Verstaatlichung übrig, wo dann der Steuerzahler für die Blödheit der falschen Refinanzierungsplanungen durch die Banker bei der Hypo Real Estate einstehen muss.
Ansonsten sind auch alle unsere Banken und Sparkassen in diesem Staat platt! Für so viele Milliarden können sie alleine nicht geradestehen.

Als Folge halte ich hier eine unbedingte Neukonstruktion des Finanzsystem in Deutschland für erforderlich, sodass der Steuerzahler durch die weitere Existenz dieser und der anderen Banken sowie Sparkassen entlastet wird. Alle zukünftigen Überschüsse der Banken in die Steuerkasse! Nur so kann es aus meiner Sicht gelingen die Staatsverschuldung jemals wieder herunter zu bekommen. Werden Verluste sozialisiert ergibt sich zwangsläufig die Rückzahlungsverpflichtung an die Sozialgemeinschaft!

Dieses beendet zwar nicht die Misere und hilft auch nur noch kurzzeitig. Das Grundübel sind die Zinsen (unser Geld dient als Tauschmittel im Warenverkehr) ohne entsprechenden realen Gegenwert! Die Vorschriften aus Basel II mit seinen regideren Vorschriften über die Kreditvergaben ist und kann nur ein Anfang sein.

„Der Deutsche“ ist bekanntlich geduldig, aber irgendwann ist auch eine Grenze erreicht! Es reicht mir jedenfalls.

Wer von Harz IV-Empfängern die Vorlage der Kontoauszüge und einen „Striptease“ verlangt, darf dieses auch von allen Banken und Sparkassen erwarten, wenn nach Hilfe von seiten des Steuerzahlers geschrien wird!

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