Die Milch macht´s…

Nach der Preiserhöhung für die Milch möchten verständlicherweise auch andere Unternehmen gerne die Preise anheben wie in der heutigen NW-Ausgabe zu lesen ist.

Diesen Preiserhöhungen kann man versuchen etwas entgegen zu setzen. Doch ist dieses kein leichtes Unterfangen, will man nicht nur den Anbieter wechseln. Dem Preisauftrieb bei den Nahrungsmitteln ist wahrlich kaum zu entgehen, außer man hat einen eigenen Gemüsegarten oder Bauernhof.
Bei den Strompreisen kann man allerdings den Spieß ein klein wenig umdrehen. Man wird selbst zum Stromerzeuger! Dann dürfen mal die Großen an den kleinen zahlen.

Diese geplante Preiserhöhung von 9,7% reizt mich doch mal rechnen zu lassen, wie und ob sich eine Photovoltaik-Anlage hier rechnet. Selbst bei einem positiven Ergebnis sind noch einige andere Hürden wie KfW-Kredit und die Absicherung, weitere Förderungen für Strom aus regenerativen Energien, die versicherungsrechtlichen Aspekte und die Führung eines Geschäftsbetriebes (aus steuerrechtlicher Sicht unabdingbar!) abzuklären.
Denn nur unter den Voraussetzungen einer Finanzierung der Anschaffungskosten durch die KfW und als Geschäftsbetrieb macht es überhaupt Sinn. Mit Eigenmitteln und als privates Vergnügen sind Photovoltaik-Anlagen meines Erachtens überhaupt nicht rentabel. Sie kosten dann nur Geld! Die Einnahmen vom Stromversorger wären auch voll steuerpflichtig ohne Berücksichtigung der hohen Investitionskosten.

Jetzt werden erst einmal die Informationen eingeholt. Also eine Besprechung mit der Elektroinstallation-Firma, bei der Hausbank wegen des KfW-Kredites und wegen der Geschäftsführung, wer von der Familie es machen kann.

Viele Infos sind einzuholen, doch ganz nach dem Spruch: „Milch macht müde Männer munter!“, gehen wir die Sache langsam und behutsam an. 😉

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