Das Wetter

Dieser Titel reicht bei vielen für erhöhte Aufmerksamkeit. Ist es doch jetzt schon sehr lange Zeit sehr trocken und sonnig. Obwohl es doch noch Frühling ist, kommt es einem vor als sei schon Sommer. Nichts ist zu hören von Frühjahrsmüdigkeit. Nur von der Trockenheit wird gesprochen. Doch den Gärten, Ackerflächen, dem Wald fehlt der sonst so übliche Regen. Um Deutschland herum gab es schon einige Niederschläge. Werden wir dieses Jahr einmal von der Sonne verwöhnt?

Man will ja nicht klagen. Die Vorstellung, jemand könne das Recht auf eine Nutzung der Naturgewalt einklagen, wie es jetzt unter den Windanlagenbetreibern wohl stattfindet laut Medienberichten, ist schon merkwürdig. Einer möchte Sonne mit einer leichten Brise und der Nachbar Regen, ein weiterer Nachbar eine steife Brise… glucksglucks… das Wetter müsste ja meterweise Kapriolen schlagen. Nur gut das die Hoch- und Tiefdruckgebiete doch ein wenig größere Ausmaße haben. Sie lassen sich noch nicht von Wünschen beeindrucken.

Sollte es sich in den kommenden Tagen abkühlen, wird auch der Streit um den Wind sich wohl legen. Denn einen Nachbarn, der sich an das Bau- und Nachbarschaftsrecht hält, kann man auch nicht verklagen, um mehr Sonne, Wind oder Regen auf Teilen seines eigenen Grundstücks zu haben.

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