Ausstellung „Herforder Bautage“

Heute waren wir das erste Mal auf der Ausstellung und haben uns das reichhaltige Angebot der Aussteller angesehen. Hier nun mein ganz persönlicher Bericht dazu.

Eine an einem Ort so umfassende Präsentation über alles was das Bauen in der heutigen Zeit ausmacht, gibt es in Herford zum ersten Mal. Sogar Hausanbieter mit „Fertighäusern“, Stein- oder Holzbauweise, unterbreiten ihre Angebote. Von der Innenausstattung sind die Bereiche Elektro-, Treppen-, Heizung-, Wärmedämmung, Kamine und Wohnungseinrichtung vertreten. Auch die erneuerbaren Engergienutzungsmöglichkeiten werden vorgestellt. Wer an einen Hausbau interessiert ist oder über eine Sanierung nachdenkt, kann nur davon profitieren. Bei den Angeboten sollte bedacht werden, jeder wirbt für sich.

Obwohl wir gerade gebaut haben, bleibt die Frage nach den Angbotsvielfalt für die Erwärmung eines Gebäudes aus mindestens zwei Gründen interessant. Erstens kann die Heizungsanlage kaputtgehen, zweitens eine dauerhafte Gasversorgung ist noch nicht gesichert. Deshalb haben wir uns grundsätzlich auch über eine Photovoltaik-Anlage informiert, die wir bisher noch nicht haben. Die Installation scheint zwar einfach, doch es gibt verschieden empfindliche Zellenarten. Einige arbeiten auch schon bei diffusem Lichteinfall, andere benötigen halt einen weniger bedeckten Himmel. Diese Erfahrungen mache ich schon bei den Solarlampen im Garten. Bei der Kosten-Nutzen-Rechnung, sind die Installationskosten nicht alleine in Relation zur Einspeisevergütung zu bewerten, sondern auch die Versicherungskosten für evtl. Schäden sowie sonstige Wartungskosten sollten mit einbezogen werden. Würde dieses Jahr noch ein Vertrag mit zwangzigjähriger Laufzeit über die Einspeisung mit dem Energieversorungsunternehmen abgeschlossen ist die Vergütung höher. Sie fällt mit jedem späteren Jahr niedriger aus. Bei dieser Rechnung würden wir alleine für die Installation einer 3KW-Anlage die 20jährige Vergütung für die Amortisation benötigen. Die zusätzlichen Kosten kämen dabei hinten an. Da lohnt es sich schon eine genaue Rechnung aufzumachen. Welche neueren Entwicklungen es im Bereich der Heizungsanlagen geben wird, warten wir erst einmal in Ruhe ab.

Für mich persönlich ist ein Highlight die Darstellung der Möglichkeiten der Gartengestaltung mit Springbrunnenanlagen, Figuren, Yukimi-Laterne und Pagode mit entsprechenden Pflanzen. Dieses hat zur Folge, dass wir morgen abend noch einmal in die Ausstellung müssen. Hier habe ich nicht nur ein Angebot zu gesuchten Figuren gefunden, sondern auch eine Yukimi-Laterne aus Granit sowie weitere Pflanzen für unseren europäisch-japanischen Gartenbereich. Was mir ein reines Vergnügen bereitet, ist allerdings für meinen Göttergatten weniger reizvoll. Er darf dann schleppen, pflanzen und aufstellen. 😉

Update 31.03.2007:
Hier geht es zum Bericht über die Ausstellung des Herforder Wochenanzeigers.

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